Grössere Nachfrage, finanziell «schwarze Null»

02.06.2017

Die Spitex Bachtel blickt auf ein insgesamt erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Der Bedarf nach Pflegeleistungen nahm zu, und es resultierte eine «schwarze Null».

Dies obschon den Aktionärsgemeinden die tieferen Vollkosten und nicht die kantonalen Normkosten in Rechnung gestellt wurden. Das erste Geschäftsjahr als fusioniertes Unternehmen war stark geprägt von Aufbau- und Harmonisierungsarbeiten im Zusammenhang mit der Neugründung.

«Wir haben intensiv an Standards gearbeitet», sagt Daniel Wenger, Geschäftsführer der Spitex Bachtel. Es sei das Ziel, dass alle Kundinnen und Kunden im Einzugsgebiet einheitlich gepflegt und betreut werden. Dafür wurden Stellen- und Anforderungsprofile, die Praxis bei Fort- und Weiterbildungen sowie die Entschädigungen aneinander angeglichen. Dieser Prozess konnte allerdings noch nicht abgeschlossen werden und wird 2017 weitergeführt.

 

Starker Druck auf Ressourcen

Der Druck auf die Ressourcen bleibt unvermindert hoch. Es bleibt schwierig, geeignete Fachkräfte für qualifizierte Pflege zu Hause zu finden. Auf dem Arbeitsmarkt sind andere Spitex-Organisationen Mitbewerber. Aus diesem Grund legt die Spitex Bachtel grossen Wert auf die Ausbildung von Lernenden und hat eine eigene Bildungsabteilung geschaffen. Auch die Finanzierung der Leistungen ist eine tägliche Herausforderung. «Die Spitex Bachtel hat sich in der Betriebsführung weiter professionalisiert», sagt Wenger. Dies sei nötig, um auch den künftigen Anforderungen begegnen zu können. «Ich kann mir vorstellen, dass die Spitex Bachtel auch in weiteren Gemeinden die ambulante Grundversorgung sicherstellt.» Er ist überzeugt, dass weitere Synergien möglich und sinnvoll sind. 

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