Spitex Bachtel startet auch finanziell erfreulich

07.10.2016

Das erste Halbjahr 2016 war für die Spitex Bachtel erfolgreich: Die Finanzen entwickelten sich besser als erwartet, zudem wurden mehr Spitex-Leistungen nachgefragt als budgetiert.

Am 1. Januar 2016 startete die neu gegründete Spitex Bachtel. Das Unternehmen war aus den Spitex-Vereinen Hinwil, Gossau, Rüti und Wetzikon-Seegräben hervorgegangen. Als Periodenergebnis des 1. Halbjahres 2016 resultierte ein Gewinn von CHF 22’042. Dem Ertrag von CHF 4’258’020 stand ein Aufwand von CHF 4’235’978 gegenüber. «Das ist ein besseres Ergebnis als erwartet», sagte Geschäftsführer Daniel Wenger. In der Berichtsperiode erbrachten die Mitarbeitenden der Spitex Bachtel insgesamt 36’751 verrechenbare Leistungsstunden – 978 mehr als budgetiert.

Der Betriebsertrag belief sich auf CHF 2’340’352. Den Gemeinden wurden zur Deckung der Vollkosten Rechnungen in der Höhe von CHF 1’909’202 gestellt. Das sind CHF 317’564 weniger, als wenn die von der Gesundheitsdirektion Kanton Zürich errechneten Normkosten verrechnet worden wären. «Jede Leistungsstunde kostete die Aktionärsgemeinden rund 10 % weniger als in der alten Struktur», so Wenger.

Die Spitex Bachtel will helfen, den zunehmenden Erwartungen an Betreuung und Pflege Rechnung zu tragen und somit zukunftsfähige Lösungen aus der demografischen Entwicklung umzusetzen. Viele ältere Menschen haben den Wunsch, so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung zu leben. «Dafür müssen wir das bestehende Angebot festigen und neue Angebote entwickeln», sagte Wenger. Eine noch stärkere Vernetzung in der Region sei notwendig.

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